Arnold Maschinenbau GmbH
Unternehmen



1996 gegründet bietet unser Unternehmen den Kunden heute die schlüsselfertige Konstruktion und Herstellung von Sondermaschinen und Roboterstationen für automatisierte Montageprozesse. Firmengründung und Wachstum erfolgten natürlich, wurden also weder „vom Vater“ übernommen noch gekauft. Verständlicherweise war es bis zum heutigen Portfolio ein anstrengender Weg, aber das ist auch unser Maßstab.

Unsere heutige Produktpalette umfasst, außer den herkömmlichen Montagestationen, auch Messmaschinen, Lecktest- und Prüfstationen. Lösungsvorschläge und Konzepterstellungen bis zu Ihrer Konstruktionsfreigabe, gehören für uns ebenso zum Projektumfang wie die Erfüllung Ihrer Pflichtenhefte. Die spanabhebende Fertigung erfolgt durch bewährte Projektpartner. In der Beschaffungsphase wird bereits die erforderliche Dokumentation durch uns erstellt. Nach Wareneingang der Fertigungs- und Kaufteile werden die Stationen bei uns montiert, installiert und in Betrieb genommen. Die Kunden sind ab dem Projektstart durch wöchentlich übermittelte Terminpläne, bis zur Versand- oder Endabnahme ständig über den Projektfortschritt informiert.

Mitarbeiter

Projektmanagement (1)
Mechanische Konstruktion (1)
Softwareentwicklung und Inbetriebnahme (1)
Einkauf und technische Dokumentation (1)
Mechanik und Kundendienst (8)

Unternehmen
Bürofläche 160 m²
Montagehalle 340 m²

Unternehmensphilosophie

Für uns als Unternehmen des Sondermaschinenbaus ist der Kunde und dessen Wunsch zentraler Bestandteil unserer Unternehmenspolitik. Das bedeutet für uns, den Ansprüchen des Kunden nach hoher Qualität, Full-Service und zuverlässiger Termintreue vollends zu entsprechen. Garant dafür sind die Qualifikation und Einsatzbereitschaft aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auf die bereits bei der Einstellung großer Wert gelegt wird.

Das Zertifikat nach DIN EN ISO 9001 bestätigt uns in unserem Bestreben.

 

Firmengeschichte

1996: Der erste Auftrag wird projektiert: Die Verlagerung einer Produktionslinie für Zündkerzenstecker der BERU AG von Ludwigsburg nach Barcelona. Trotz grosser Neugierde des jungen Teams für die niemals schlafende Stadt, wird die produktionsbereite Anlage zwei Wochen vor dem geplanten Termin an den Kunden übergeben.

1997: Unsere Hauptaufgabe wird die mechanische Montage und Installation von Sondermaschinen und Roboterstationen für automatisierte Montageprozesse. Hierzu gehören unter anderem auch beide Produktionslinien für V-Motoren von ABB im Daimlerwerk Bad Cannstatt. Endlich können wir auch unsere neuen Betriebsräume in Sachsenheim beziehen, und der Faktor Fertigung wird durch die Anschaffung fabrikneuer Werkzeugmaschinen in das Angebotssortiment mit aufgenommen.

1998: Die Firma konsolidiert sich und wird in eine GmbH. Unser Mann der 1. Stunde, Herr Jochen Allgayer, leitet ab sofort die Abteilungen Service, Fertigung und Montage. Auch die Daimler AG, damals noch DaimlerChrysler, bemerkt unsere Flexibilität und Qualität. Wir freuen uns über unsere erste Lieferantennummer bei einem der "grossen" OEM.

1999: Für einen Auftrag bei VW-Kassel wird der erste CAD-Arbeitsplatz eingerichtet. Ihm folgen im gleichen Jahr zwei weitere Lizenzen, und im Zuge dessen finden die ersten Diplom-Ingenieure ihren Weg zu uns.

2000: Unsere erste weibliche Angestellte wird zuständig für Detaillierung, technische Dokumentation und Zeichnungsverwaltung. Ihre Unterstützung ist auch dringend nötig, denn die Herstellung von drei Maschinen für GM-Kaiserslautern gönnt der Konstruktionsabteilung keinen Freiraum mehr für diese Tätigkeiten. Das Mechanikteam wird um 3 Mitarbeiter erweitert, und der Chef stellt fest dass sich nicht nur der Umgangston durch die Anwesenheit einer Dame dramatisch geändert hat, sondern dass durch das neue Personal auch sein Platz im „Vesperraum“ weg ist.

2001: Es folgen Projekte über ABB für DaimlerChrysler, VW-Shanghai, GM und Visteon. Zusätzlich werden Aufträge für Zeiss-IMT, teamtechnik und DaimlerChrysler direkt ausgeführt. In Zusammenarbeit mit ABB wird unser Büro-Berlin gegründet, welches im Werk von Daimler-Chrysler untergebracht ist. Uns gelingt es mit ABB den Grat einer Kundenbeziehung bei gleichzeitiger Wettbewerbssituation durch ein äusserst faires und partnerschaftliches Verhältnis souverän zu meistern. Seit dieser positiven Erfahrung ist „Fairplay“ ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Die Konstruktionsabteilung wird vollständig auf 3D-CAD umgestellt.

2002: Wir begrüssen als neue Kunden DT Industries (ehemals ATT und heute ATW) und Johann A. Krause (heute ThyssenKrupp Krause). Über ABB werden für Getrag die ersten Eindrückstationen konstruiert und hergestellt. Hierdurch werden wir an der reibungslosen Funktion des neuen 7er-BMW Getriebes beteiligt. Mit dieser anspruchsvollen Konstruktion hat Herr Dipl.-Ing. Reiner Schock seinen souveränen Einstand in unserem Unternehmen.

2003: Es folgen, ebenfalls über ABB, für Getrag mehrere Maschinen für die Montage des neuen Smart-Getriebes. Die Konstruktionskapazitäten reichen mal wieder nicht, und es müssen externe Ingenieurbüros hinzugezogen werden. Parallel werden mit DaimlerChrysler QS-Massnahmen für die Produktion der V-Motoren entwickelt und umgesetzt. Die Umfänge erfordern die ständige Zuteilung von 2 Mitarbeitern. Erfreulicherweise konnte mit jeder Bilanz seit der Gründung eine deutliche Umsatzsteigerung verzeichnet werden, aber für dieses Jahr weisen wir den besten Gewinn der Firmengeschichte aus.

2004: Für den Neukunden Valeo Motoren und Aktuatoren werden mehrere Handarbeitsplätze und die Instandsetzung diverser Stationen realisiert. Durch Kontakte von Herrn Schock beauftragt uns Bosch mit der anspruchsvollen Herstellung eines hochsensiblen optischen Messgerätes.

Als Unterlieferant für ABB führen wir Aufträge für Getrag-Neuenstein, GFT-Köln und die Deutz AG aus. Zum Umfang gehören der Umbau einer Getriebemontagelinie, einer Roboterschraubstation und die mechanische Montage von MS-5 Transportbändern. Auch ein 4-fach Wechselgreifer, sowie eine weitere Roboterschraubstation werden an DaimlerChrysler geliefert.

2005: Unser guter Ruf spricht sich weiter herum: Mit Valeo Wischer und Motoren wird eine Vorrichtung für den Prototypenbau entwickelt und umgesetzt. Ein Folgeauftrag von Bosch ist, aufgrund der vorhergehenden reibungslosen Projektabwicklung, eine Roboterstation zur Montage der optischen Linse in Laser-Entfernungsmessgeräten. Höchste Genauigkeit ist gefordert. Bei DaimlerChrysler sind wir mit QS-Optimierungen präsent, und weiterhin führen wir im Auftrag von ABB mehrere Maschinenumbauten und -änderungen durch.

2006: Wir erweitern unser Spektrum um Softwareentwicklung und Inbetriebnahme. Dadurch wachsen wir um einen weiteren Mitarbeiter und können die angestrebte Minimierung des Outsourcings konsequent weiterverfolgen. Die Firma STEINEL Solutions AG bestellt für ihre Fertigung zwei Duplikate der Bosch Stationen zur Montage der optischen Linse in Laser-Entfernungsmessgeräten.

2007: Die Beru AG erteilt uns den Auftrag zum Umbau und der Modernisierung von vier Rund-Takttischen zur Zündkerzenmontage. Die Maschinen werden in Mexico neu installiert und die Vertragspartner haben ein positives „Dejavu“ hinsichtlich o.g. Projekts in Barcelona. Für die neue Daimler AG erweitern wir die Station „Zylinderkopf-Abschlussdeckel verschrauben“ von zwei auf vier Roboter, welche ab sofort 4 verschiedene Bauteile vollautomatisiert verschrauben.

2008: Atlas-Copco kann als neuer Kunde gewonnen werden und beauftragt uns mit dem Umbau mehrerer Schraubstationen. Für die Daimler AG werden Vorrichtungen zur Achs-Vormontage konstruiert und hergestellt. Diese Vorrichtungen werden in Thailand, Ägypten, Indien und Malaysia zum Einsatz kommen. Neben den herkömmlichen Umbauten und Erweiterungen beauftragt uns die Deutz AG mit der Herstellung einer neuen Kurbelgehäuse-Wendestation nebst zugehörigem Transportsystem.

Ferner beziehen wir unsere neuen Räumlichkeiten in Ludwigsburg-Neckarweihingen. Damit ist nicht nur das chronisch gewordene Platzproblem behoben, sondern endlich auch genügend Raum für neue Mitarbeiter.